News von IGI

Stirb oder transformiere digital!

Digitalisierung gefährdet Unternehmen, die nicht schnell und effektiv reagieren

„Wir sind mitten im Zeitalter der Information und keiner merkt es!“ Dies bedeutet, dass viele noch mit einer Landkarte unterwegs sind, die nicht mehr auf die aktuelle Landschaft passt.

Die nächsten Jahre könnten daher sehr ungemütlich werden, d.h. die Zeit zwischen 2019 und 2030 ist für Unternehmen „das Jahrzehnt des Überlebens“. Die Situation ist vergleichbar mit dem Umbruch vom landwirtschaftlichen Zeitalter zum Industriezeitalter, den Gerhart Hauptmann im Stück „Die Weber“ beschreibt.

Im Industriezeitalter haben sehr häufig die Top 3 einer Branche noch prächtig verdient und auch die Nummer vier bis zehn konnten ansehnliche Gewinne einstreichen. Dies wird sich im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung in allen Industrien und Branchen fundamental ändern. Die „Logik des Spiels“ wird eine andere !

Der Markt für Suchmaschinen gibt einen ganz guten „Schnappschuss“ der Zukunft: Man könnte glauben, dass es aktuell weltweit nur noch fünf Such-Maschinen-Anbieter gibt. Die Realität ist jedoch, dass 5.000 Anbieter um die Gunst der Kunden sowie die Unternehmensgewinne wettstreiten. Von diesen Unternehmen macht allerdings nur noch „ein“ Unternehmen nicht nur „prächtige“, sondern „unanständig prächtige“ Gewinne: Google ! Die neue „Logik des Spiels“ heisst somit: „The Winner takes it all !!!“ Die restlichen Unternehmen einer Industrie oder Branche werden nicht von der Bildfläche verschwinden, jedoch unbedeutend sein.

Unternehmenslenker stehen daher in der naheliegenden Zukunft vor der Wahl, entweder „Strandgut“ oder „Welle“ zu sein.

Viele Unternehmer und Führungskräfte haben mittlerweile verstanden, dass die Frage nicht ist, „ob“, sondern „wann und wie stark“ sich die Digitalisierung auf ihre Branche auswirkt. Doch beim Auf- und Umsetzen von entsprechenden Digitalisierungsinitiativen sind Unternehmen vielfach zögerlich und verfügen nicht über passende Herangehensweisen.

Zwar bietet die Digitalisierung den Unternehmen nie dagewesene Möglichkeiten, es stellt sie aber auch vor neue Dimensionen des Wettbewerbs. Big Data und Automatisierung erlauben es, die Interaktionen mit dem Kunden einfach, schnell und auf dessen individuelle Präferenzen ausgerichtet zu gestalten und ihm so einen völlig neuen Mehrwert zu bieten. Die Automatisierung von Prozessen ermöglicht Kosteinsparungen und Qualitätsverbesserungen in nie dagewesener Höhe, d.h. das bestehende Kerngeschäft kann durch Digitalisierung immens verbessert werden.

Digitalisierung fördert aber auch die radikale Neudefinition von Geschäftsmodellen und Wachstumsfeldern. Somit verschwinden Grenzen und ganz neue, branchenfremde Wettbewerber tauchen ggf. mit völlig anderen Geschäftsmodellen in dem eigenen, angestammten Markt auf. Der Preisdruck nimmt zu, eine „The Winner takes it all“-Dynamik breitet sich in immer mehr Industrien aus. Gleichzeitig steigen Kundenansprüche und -erwartungen enorm an. Wer sich nicht schnell genug an diese veränderten Bedingungen anpasst, verschwindet.

Workshop „Digitale Transformation“

In 2 Tagen bringen wir Ihr Management-Team und Ihre Digitalisierungs-Aktivitäten auf Kurs - Anschub, Check-Point, Schärfung, Inspiration!

Mit einem auf Modulen basierten 2-Tages Workshop möchten wir Unternehmen helfen, Digitalisierungs-Wissen aufzubauen, den eingeschlagenen Weg zu verifizieren und zu schärfen und „out-of-the-box“ zu denken sowie ihre Transformation zu beschleunigen.

Mögliche Ziele

Ablauf

  • Unsere erfahrenen IGI-Scouts® planen und begleiten Ihren individuellen Digitalisierungs-Workshop auf Basis unserer erprobten Workshop-Module
  • Impulsvorträge, Fallbeispiele und innovative Methoden sichern Wissensaufbau und Erarbeitung von zielführenden Ergebnissen
  • Intensive Vorgespräche und enge Abstimmung der Ziele und Agenda sichern die für Sie passenden Schwerpunkte

Hintergrund

Unsere Studie „Die or transform digital“ zeigt, dass nur wenige Unternehmen erfolgsversprechend an der Digitalen Transformation arbeiten. Oft fehlen Digitalisierungs-Know-how, ist das Denken zu stark im Alten gefangen oder liegt der Fokus zu stark auf Technologie und es findet keine echte Transformation des Unternehmens statt.

Kontakt

Gerne besprechen wir mit Ihnen unverbindlich die Gestaltung Ihres individuellen Workshops. Sprechen Sie uns an.

Tel: +49 (89) 790 704-80

Deutschland riskiert den Verlust seiner Innovations- und damit langfristigen Wettbewerbsfähigkeit

Gemäss dem Globalen Innovationsindex von 2018, der jährlich von Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization (WIPO) veröffentlicht wird, steht Deutschland mittlerweile nur noch auf Platz 9 hinsichtlich "Innovationsfähigkeit".

Die Schweiz ist wieder (nun bereits im achten aufeinanderfolgenden Jahr) auf Platz 1, gefolgt von den Niederlanden, Schweden, Grossbritannien, Singapur, den USA, Finnland und Dänemark.

Wie lässt sich dies erklären? Vor ein paar Jahren titelte das "Manager Magazin" in seiner Ausgabe 12/2013 "Warum sind deutsche Manager so schrecklich normal?" und zitiert darin Thomas Sattelberger, Ex-Personalvorstand der Deutschen Telekom: "Für den disruptiven Wandel ganzer Wirtschaftszweige haben wir die falschen Top-Manager".

Fakt ist, daß Innovation eine schöpferische Zerstörung braucht, die alte Märkte vernichtet und neue schafft (siehe auch IGI-Studie "Innovate and Die").

Ohne diese "Zerstörung" gibt es keinen Fortschritt. Wichtige Faktoren dafür sind:

  • Diversifiziertes Top-Management: Statt homogenen Top-Managern mit uniformen Karrieren benötigt man risikobereite Querdenker. Nur wer den Mut hat, Bestehendes zu hinterfragen und ungewohnte Wege zu gehen, kann auch „Durchbrüche“ schaffen ("Breakdowns sind die Basis für "Breakthroughs"). Gerade an Mut und Radikalität fehlt es aber zunehmend in Führungsetagen.
  • Bewusste "Irrtums"-Kultur: Um Neues zu schaffen, braucht es den Freiraum Misserfolge und Fehlschläge zu erleiden. Beides gehört zu unternehmerischem Handeln.
    Gerade Großunternehmen aber fehlt es an dieser Fähigkeit (siehe IGI-Studie „Innovate and Die“). Stattdessen versucht man Risiken zu minimieren und systematische Kontrollen zu erhöhen. Spielerisches und Wagemut werden eingedämmt. „Fehler“ sind nicht erlaubt. Vielfach wird daher nur noch Bestehendes optimiert. Viele Autoren und Management-Gurus fordern in diesem Zusammenhang eine „Fehler-Kultur“ in Unternehmen. Wir vom IGI vertreten dazu eine andere Meinung: Wir unterscheiden hier zwischen einem „Irrtum“ (wenn man etwas zum ersten Mal „falsch“ macht) und einem „Fehler“ (wenn man etwas zum Zweiten oder wiederholten Mal „falsch“ macht). Von daher sollten Unternehmenslenker zu "Irrtümern" ermutigen und rasch lernen, d.h. "Fehler" vermeiden!

 

If you are interested in more details, you can download the full report from the Global Innovation Index website:

http://www.globalinnovationindex.org/